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Eine Band? Wieso weiß ich nichts davon?

Früher erzählte ich (hier im Blog) viel von meinen Ideen, Routinen und (werdenden) Projekten. Ich teilte (mich mit).

Dann gab es eine Änderung. Eine Weiter-Bewegung – da gab es dann auch viele Phasen: ich wollte ganz aufhören und doch nicht ganz. Ich wusste auch nicht. Wie soll das auch gehen, ganz mit dem Flamenco aufzuhören und z.B. doch weiter zu unterrichten, weil ich das so gerne mache? Und das war nur ein Aspekt. Außerdem fühlte es sich so an, als hätte ich keine Kraft für ein neues Projekt, als hätten mich meine Flamencoprojekte ausgequetscht und nur wenig übrig gelassen an Lust, Freude oder Willen. Krise nennt man das vielleicht. Mir half es, mich zu distanzieren und zu beruhigen. Mir half es, zu warten.

Ich wartete also. Ließ sein, ließ los, musste nichts mehr. Wollte auch nicht.

Natürlich, im Nachhinein ist alles so klar und geradlinig – mitten drinnen war alles irritierend, lästig, zäh.

Dann trafen wir uns und begannen, Ideen zu entwickeln, zu üben, zu erfinden. Ich kramte in ur alten Videos nach Schritten oder erinnerte mich sogar an Sequenzen, die ich in meinem 2. oder 3. Workshop in Granada gelernt habe. Wir schrieben Popsongs um, ich zog die Bata an. Alles, weil wir wollten, weil es so war.

Jetzt haben wir die Band seit fast einem Jahr und ich habe noch nichts darüber geschrieben. Das ist ungewöhnlich für mich, aber gut. So ist es. Die Band ist gut für mich, sie macht mich frei und locker.